Weihnachten – das schönste Geschenk ist Zeit

Der Heilige Abend steht vor der Tür und du hast noch kein einziges Geschenk für deine Lieben. Ein leichter Anflug von Panik breitet sich aus. Geht es dir auch so? Weihnachten kommt immer so plötzlich. Dabei ist es doch so einfach, sich rechtzeitig Gedanken darüber zu machen, denn bereits im September erinnern Nikoläuse oder Stollen in den Supermärkten daran, dass das Fest der Liebe unaufhaltsam näher rückt.

Wer bekommt welches Geschenk? 

Zugegeben, oft braucht es deinen ganzen Spürsinn, um herauszufinden, über was sich Onkel Herbert freuen würde. Bei Tante Magda fallen dir dagegen ganze Listen ein, da stellt sich eher die Frage, was du auswählen sollst. Oma Trude braucht eigentlich nichts. Sie hat schon alles, ist uralt und wird nicht mehr lange leben, wie sie ständig behauptet. Natürlich sollen deine Kinder, Enkel und die beste Freundin ganz besondere Gaben erhalten. Und dann brauchst du noch etwas Schönes, Einmaliges für deinen Liebsten.

Schenken ist Aufmerksamkeit

Schenken erfordert von dir, aufmerksam zu sein für die Äußerungen deiner Mitmenschen. Kinder machen es dir einfach. Sie drücken dir irgendwann einen langen Wunschzettel in die Hand.
Und wir Erwachsenen? Oft haben wir das Wünschen verlernt oder glauben nicht mehr daran, dass sich Wünsche erfüllen. Daraus entstehen Aussagen wie: „Ach, ich bin so wunschlos glücklich.“
Und hast du schon mal den Spruch gehört: „Wir schenken uns nichts mehr.“ Den gibt es vorzugsweise in langjährigen Partnerschaften. Ja, aber jeder der beiden erhofft sich dann doch eine klitzekleine Kleinigkeit vom anderen. Die Enttäuschung ist groß, wenn da wirklich nichts aber auch gar nichts unter dem Tannenbaum liegt (falls vorhanden).
In der dritten Gruppe findest du Menschen, die diesen wahnsinnigen Konsumrausch zu Weihnachten boykottieren. Sie schenken lieber ohne konkreten Anlass, einfach weil Geben fröhlich macht.

Vom Schenken und Beschenkt werden

Was das Wünschen angeht, tendiere ich in Richtung Kind. Ich erhalte gern Geschenke. „Wir haben alles, was wir brauchen“, kommt bei mir schlecht an. Ebenso gern mache ich Geschenke. Die Größe und der Wert spielen keine Rolle. Wichtig ist, dass sich Jemand Gedanken über mich gemacht hat, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Ein kostbares Geschenk ist Zeit

Ich schenke einem lieben Menschen das Kostbarste, das ich habe: einen Teil meiner Zeit. Momente, die ich nur einmal vergeben kann. Wundervolle Augenblicke, die den Beschenkten und mich glücklich machen.

Hier ist meine ganz persönliche Zeit-Geschenkeliste:

Karten für einen gemeinsamen Konzert-, Theater- oder Kinobesuch sind meine heimlichen Favoriten. Ich freue mich selbst auf dieses Erlebnis. Klar ist, dass es zum Beschenkten passen sollte. Tickets für ein klassisches Konzert einem Heavy Metal-Fan zu bescheren, ist daneben gegriffen.

Einladungen zum Frühstück ins Cafe oder zu einem Essen bei mir zuhause. Wie wäre es mit einem Krimi-Dinner in den eigenen vier Wänden oder Speisen wie im Urlaub. Viel Spaß und gute Laune sind vorprogrammiert.

Der Familientag zusammen mit den Kindern in einer schönen Stadt ist für alle Beteiligten ein wunderbares Geschenk. Hinterher gibt es ein hübsch zusammengestelltes Fotoalbum als Erinnerung.

Ein ganzes Wochenende unter einem Motto oder sogar Urlaub mit den Großeltern ist für Enkel ein Highlight, von dem beide profitieren. Das Zusammensein mit diesen jungen Menschenkindern bringt frischen Wind in ‚altes Denken‘ und ist das beste Mittel, um jung zu bleiben. Das ist super spitzenmäßig.

Ein Wellnesstag entspannt und verwöhnt die beste Freundin und als Nebeneffekt auch mich.

Schöne, persönlich geschriebene Weihnachtskarten zeigen Verwandten und Freunden in der Ferne, dass ich an sie denke. Der Text sollte jedoch über die Zeile „Alles Gute für Weihnachten und die besten Wünsche für das neue Jahr“ hinausgehen.

Schenke mal was großartig Anderes. Schenke einem Verein deine Zeit in Form von einem Ehrenamt. Du wirst erleben, wieviel Freude dein Einsatz immer und immer wieder bereitet.

Zugegeben, meine Geschenke sind alle ein bisschen eigennützig. Sie erfreuen den Beschenkten, sind jedoch auch ein großes Geschenk für mich selbst. Geben und Nehmen – beides bewirkt Glücklichsein.

Was verschenkst du? Hast du noch mehr Ideen? Ich freue mich über viele inspirierende Kommentare.

 

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Elvira

Septemberfrau 7 Inspirationen50 Jahre – mitten im Leben

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Elvira, ich freue mich sehr über Deinen guten Beitrag. Ich habe noch nicht alle Geschenke zusammen. Da ich am Heiligen Abend Geburtstag habe, mache ich einen Geburtstagsbrunch für meine Freunde und Freundinnen. Ich freue mich schon immer sehr auf dieses Ereignis, das mir meine Gäste ihre Zeit schenken. LG Andrea

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