Hurra – Die zweite Nominierung zum „Liebster Award“

Mein Blog für Frauen in der zweiten Lebenshälfte ist zum zweiten Mal für den „Liebster Award“ nominiert. Da überwältigen mich die Glücksgefühle und ich sage ein großes Dankeschön an La Stilista, Barbara Drucker, der Expertin für Farb-und Stilfragen. Es war für mich vor langer Zeit überraschend, welche zuerst äußerlichen, dann auch innerlichen Veränderungen eine derartige Beratung hervorruft. Und das Beste – nie mehr stehst Du vor Deinem Kleiderschrank und stellst entsetzt fest: „Ich habe gar nichts zum Anziehen.“

11 Fragen für den „Liebster Award“ und meine Antworten

1. Was bedeutet Schönheit für dich?
Das fängt ja gut an, denn über diese Frage lässt sich bekanntlich stundenlang streiten. Der Begriff Schönheit ist für mich eine rein subjektive Betrachtung. Jeder empfindet Schönheit anders. Was für den einen Menschen angenehm ist, was ihm gute Gefühle verursacht, findet der Andere unmöglich, vielleicht sogar hässlich. Breche ich beim Anblick von „Schönheit“ in Entzückensrufe aus, bekommt der Nächste davon eine Gänsehaut. Jetzt soll ich aber nicht über Schönheit philosophieren, sondern Barbara erwartet eine eindeutige Antwort.

Schönheit bedeutet mir viel. Es ist nicht die makellose Schönheit, die ist langweilig, sondern die mit kleinen Ecken und Kanten wie das ebenmäßige Gesicht mit der leicht schief stehenden Nase, das rosarote Blumenfeld bei dem sich eine gelbe Blüte eingeschlichen hat. Das, was ich als schön empfinde, bereitet mir reine Freude und gute Gefühle, bringt eine Saite in mir zum klingen, berührt mich, lässt mich mit offenem Mund staunen, löst Bewunderung aus, bringt mich beim Hören von Musik vor Ergriffenheit zum Heulen.

Schönheit erzeugt, das gebe ich zu, manchmal einen Tupfer Neid bei mir. Da wohnen zwei Seelen in meiner Brust. Oh, wie schön wäre es, eine Traumfigur zu haben, unschön ist der nötige Aufwand dafür. Also passe ich mein Schönheitsideal meinen Pölsterchen an. Schönheit finde ich überall: bei Menschen, in der Natur, im Gestalten, bei der Musik, der Kunst und dem Tanz. Schönheit ist so schön wie ich sie schön finde.

2. Welches ist dein Lieblingsbild oder Lieblingskunstwerk?
Die „Seerosen“ von Monet und der „Himmelsstürmer“ von Jonathan Borofsky in Kassel.

3. Was ist deine liebste literarische oder Filmfigur?
Uuiih, jetzt wird es romantisch und/oder kitschig? Winnetou, der edle Häuptling der Apachen. In früher Jugend borgte ich mir die Bücher beim Nachbarn, versteckte mich in einer Gartenecke und erlebte wundervolle aufregende Abenteuer. Zum Schluss das große Heulen, denn auch Helden sterben. Eine traurige Erkenntnis. Später habe ich die Fernsehfilme wiederholt gesehen und natürlich die Karl-May-Festspiele besucht.

4. Welche Orte würdest du gerne einmal besuchen?
Längere Zeit an einem Ort, dazu wäre ich zu unruhig, weil ich denke, ich verpasse was. Komisch – der Ort Sellin auf Rügen ist da die Ausnahme. Betrachte ich die Fähnchen auf meiner Weltkarte, dann möchte ich sehr gern: Pilgern bis ans Ende der alten Welt, mal in der Wüste sein, in der Transsibirischen Eisenbahn fahren, die Westküste Kanadas bis Alaska hochfahren, nach Marokko, Madagaskar und Norwegen/Spitzbergen.

5. Würdest du auswandern und wenn ja wohin?
Kurz und bündig – nein.

6. Kannst du tagsüber einem unangekündigten Besucher die Tür öffnen ohne verlegen zu sein, und welche Kleidung trägst du dabei?
Vor 8.00 Uhr öffne ich die Tür in der Regel niemandem, danach kann kommen wer will. In der Regel wird er mich in Jeans und T-Shirt vorfinden.

7. Welche (lebende oder tote) Person beeindruckt dich?
Reinhold Messner, der Extrembergsteiger
Sabine Ball, vom Luxusgeschöpf zur Mutter Teresa von Dresden

8. Hast du schon einmal auf etwas verzichtet, um frei zu sein?
Verzwackte Frage, was ist frei und was bedeutet Verzicht? Einfache Antwort: nein. Möglich, dass mein Sicherheitsdenken hier stets die Oberhand behalten hat oder ich mich nie dermaßen unfrei fühlte, um rabiate Lebensbrüche herbeizuführen. Ich habe die verschiedensten Dinge getan, Türen hinter mir geschlossen und neue geöffnet. Bei allen Veränderungen war nie das Gefühl vorhanden, deshalb auf etwas verzichten zu müssen, denn das Wichtigste in meinem Leben habe ich immer behalten: meine Familie, liebe Freunde und freie Gedankengänge.

9. Was ist dein Lieblingsaccessoire?
Oh, ich habe doch so viele, die ich nach Lust und Laune variiere, aber in der Frage steht „ist“. Gut, dann entscheide ich mich für meine zitronengelbe Sommer-Sonnen-Handtasche.

10. Was hättest du am liebsten: Penthouse, Wohnung mit Garten oder Haus?
Am allerliebsten Haus mit Garten, da kann ich mich am besten austoben und keinen Nachbarn stört es. Später, wenn ich mal ganz alt und ganz weise bin, darf eine Wohnung das Haus ersetzen, aber bitte mit Garten oder reichlich Grün darum herum.

11. Als was verkleidest du dich am liebsten?
Als Kind war ich am liebsten Prinzessin, jetzt tendiere ich zur Königin, natürlich in prachtvoller Robe. Und weil zwei Herzen in meiner Brust schlagen, liebe ich meine Karnevals-Verkleidung als Pippi Langstrumpf, so herrlich unkonventionell und diese mohrrübenroten Haare. Klasse. Und … Schluss jetzt.

Diese Blogs möchte ich Dir empfehlen

www.lebenstempo-blog.de von Petra Schuseil, Modell 50+
www.blog.gilagertz.de von Gila Gertz, aupair 60+
www.alleinerziehenderpapa.de von Jörg Müller mit seiner behinderten Tochter
www.starkundalleinerziehend.de von Dr. med. Alexandra Widmer mit zwei Töchtern

Hier sind meine Fragen

  1. Was kannst Du besonders gut?
  2. Wie sieht Dein Lieblings- oder Kraftplatz aus?
  3. Hast Du ein Lebens- oder Jahresmotto und wenn ja, welches?
  4. Welches ist Dein Lieblingsbuch und warum?
  5. Welche Werte sind für Dich wichtig?
  6. Worüber kannst Du Dich schlichtweg kaputtlachen?
  7. Welche Jahreszeit gefällt Dir am besten und warum?
  8. Was ist Dein Lieblingsessen?
  9. Was brauchst Du, um Dich glücklich zu fühlen?
  10. Wobei kannst Du richtig gut abschalten?
  11. Welches ist Deine schönste Kindheitserinnerung?

Und so gibst Du den „Liebster Award“ weiter

• Verlinke die Person, die dich nominiert hat auf deinem Blog.
• Beantworte meine 11 Fragen
• Wähle Blogs aus, die du nominieren möchtest, die Du gerne liest
• Teile den jeweiligen Bloggern mit, dass du sie nominiert hast
• Formuliere 11 Fragen, die du den Nominierten stellst.

Die empfohlenen Blogs mag ich sehr bzw. finde sie wichtig. Solltest Du bei 3 und 4 denken, „Ich bin bald 50 Jahre oder darüber, alleinerziehend ist nicht mehr mein Thema“, dann schau trotzdem in die Blogs hinein. Vielleicht inspirieren sie Dich und Du hast Lust, ein Oma-Babysitter zu werden – eine wunderbare Aufgabe und das beste Mittel um jung zu bleiben.

Viel Spaß bei den Neuentdeckungen.

Lass uns zusammen LEBEN – LIEBEN – LACHEN
und lauter bunte Sachen machen
Elvira

PS: Meine Antworten aus Teil 1 kannst du hier nachlesen

 

Septemberfrau 7 Inspirationen50 Jahre – mitten im Leben

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4 Kommentare, sei der nächste!

    1. Hallo, liebe Barbara,
      das ist ja witzig mit Winnetou. Ich stelle immer wieder fest, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt.
      Herzliche Grüße
      Elvira

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