Ein Hoch auf den 50. Geburtstag – 12 Gründe zum Jubeln, Teil 3

Wie fühlst Du Dich, wenn Du an die Zahl 50 und die zweite Lebenshälfte denkst? Jung und unternehmungslustig oder niedergedrückt und einsam?
Was siehst Du, wenn Du Dich im Spiegel betrachtest? Wache Augen, einen lächelnden Mund oder die Falten des Alters, die Dein Gesicht verunzieren?
Was glaubst Du wie es sein wird mit 60, 70 und mehr Jahren? Wow, das ist eine aufregende spannende Zeit oder ohweh, jeder Tag mühselig und beladen?

Ich bevorzuge ganz klar die ersten Möglichkeiten, auch wenn um mich herum ein leises Raunen ist, welches mir permanent zuflüstert: „Älter werden ist kein Zuckerschlecken. Du denkst Dir das zu einfach. Komm erst mal in mein Alter, dann wirst du sehen.“ So abgedroschen die Worte „positive Lebenseinstellung“ klingen, ich glaube ganz fest daran, dass sie das beste Rezept für „gutes Altern“ sind. Ich habe mir überlegt, welche Zutaten wir außerdem brauchen.

7. Sei dankbar

Begrüße jeden Tag voller Freude. Bedanke dich bereits am Morgen dafür, was er Dir Gutes bringen mag. Dankbarkeit richtet Deine Aufmerksamkeit auf das, was Du im Leben hast, nicht was Dir fehlt. Was fühlt sich gut für Dich an? Was ist Dir besonders gelungen? Worüber freust Du Dich? Was lässt Dein Herz hüpfen? Dankbarkeit liefert Dir die größte Kraft um widrige Lebensumstände zu verlassen. Sie verwandelt negative Situationen und Emotionen in positive. Sie kann selbst Trauer in stille Freude verwandeln, lässt die Seele zur Ruhe kommen und heilt Wunden. Sie lehrt Dich, dass jedes Geschehen zwei Seiten hat. Suche Dir bei Ärger, Kummer oder Krankheit einen Grund, trotzdem dankbar zu sein? Findest Du ihn und sei er noch so klein, kannst Du damit Berge versetzen.
Versuche es einmal. Gewöhne Dir an, Dich täglich für etwas zu bedanken. Machst Du es schriftlich, hast Du einen Schatz für schlechte Zeiten. Mich hat Dankbarkeit aus der Traurigkeit herausgeführt, dadurch, dass sie meine Blickrichtung verändert hat. Das geht natürlich nicht von einem auf den anderen Tag. Es braucht Zeit und Geduld. Es geschieht langsam, fast unmerklich, doch es geschieht. Ganz bestimmt! Probiere es aus, es lohnt sich.

8. Sei lieb

Stop! Stop!! Stop!!! Nicht zu anderen Menschen. Sei zu allererst lieb zu dir selbst. Ich meine damit nicht, dass Du ein egoistisches Wesen werden sollst. Stell Dir vor, Du hast eine Tüte Liebe-Samenkörner. Verschenkst Du die Tüte, gehst Du leer aus. Ein Gefühl von Mangel macht sich in Dir breit. Du kannst die Samenkörner  auch behalten, sie in Dein Innerstes säen, dann ernten und Deine Vorratslager bis zum Rand füllen. Von diesem Überfluss kannst Du reichlich abgeben, einige Körner behalten, sie wieder aussäen, erneut ernten und verschenken. Ein ewiger Kreislauf. Du kennst das Gebot: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, nicht mehr aber auch nicht weniger. Genauso viel wie Du bereit bist, Dir zu geben, genauso viel hast du für andere übrig. Wie begegnest Du dir, wie sprichst Du mit dir? Sind es freundliche Worte? Muntern sie Dich auf? Ich wünsche Dir, dass Du ganz lieb zu und mit dir bist. Gib von Deiner Fülle voller Freude ab und Du wirst reichlich zurück erhalten. So ist die Waagschale zwischen Geben und Nehmen stets ausgeglichen.

9. Sei Dir selbst treu

Sofort fällt mir zu dieser Aufforderung die Frage ein: „Wer bin ich?“ Eine der schwierigsten Fragen dieser Welt, nach deren Beantwortung wir ein Leben lang suchen. Besser ist es, sich mit den einfacheren Fragen zu beschäftigen: „Wo stehe ich? Was ist mir wichtig? Wo will ich hin und wieso?“ Du bist in dem wunderbaren Alter, wo du bereits viel ausprobiert hast. Auf jedem Lebenspfad gibt es viel unwegsames Terrain. Die Suche nach dem eigenen Weg erfordert oft viel Kraft. Doch die Mühe lohnt sich. Du hast herausgefunden, was du magst, Deine Stärken und Schwächen analysiert und weißt, welche Werte Deine Lebensgrundlage bilden. Einiges passt inzwischen super zu dir, anderes weniger. Manchmal fühltest Du Dich auf Deinem Weg als Glückskind ein anderes Mal waren die Lehren bitter wie Medizin. Die gewonnenen Erkenntnisse förderten Dein Wachstum. Sie sind die Grundlage Deines heutigen Charakters, das feste Fundament, auf dem sich Deine Persönlichkeit aufbaut. Sie erlauben es Dir, in Zukunft Entscheidungen zu treffen, bei denen Du ein gutes Gefühl hast. Sie erleichtern es Dir, Deinem Wesenskern näher zu kommen oder treu zu bleiben. Lass Dich nicht verbiegen oder in Rollen drängen, die Du nicht magst, außer Du bist Schauspielerin.

Drei schwer zu knackende Nüsse für die zweite Lebenshälfte

Diese drei Rezeptzutaten für gutes Altern haben es in sich. Ihre Umsetzung ist in der Tat schwer, denn stets musst du aufmerksam sein und Dein Handeln hinterfragen. Im Punkt Dankbarkeit bin ich recht gut geübt. Durch Fragen und Antworten kristallisieren sich schnell Lösungen heraus. Die anderen beiden sind echt der Hammer. Man möchte doch sooo gern lieb und nett sein. Ich falle oft in den Graben zwischen meinen Anspruch an mich selbst und dem, was ich tatsächlich im Alltag hinbekomme. Naja, Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

Wie ist es bei Dir? Hast du ein gutes Rezept für’s Älterwerden, welches Du gerne mit uns teilen magst. Dann her damit, hinein in den Kommentar.

Lass und zusammen LEBEN – LIEBEN – LACHEN
und lauter bunte Sachen machen

Deine Elvira

Die ersten drei Gründe zum Jubeln

Hier ist der zweite Teil

 

Septemberfrau 7 Inspirationen50 Jahre – mitten im Leben

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